Was man alles tun kann, während man spricht

  • Mit dem Hund spazieren gehen
  • Mit einem Tier spielen
  • Fahrrad fahren
  • Wäsche falten
  • Gartenarbeit
  • Hastig ein Grab schaufeln
  • Für eine Party dekorieren
  • Ein Messer schärfen – oder ein Schwert
  • Beim Haare föhnen
  • Beim Nägel lackieren
  • Beim Ankleiden oder Ausziehen
  • Beim Sticken, häkeln oä.
  • Beim Tattoo stechen
  • Wechselgeld zählen oder rollen
  • Eine Tasche packen
  • Auf dem Dachboden oder im Keller alte Kisten durchsehen
  • Kisten in einem neuen Heim auspacken
  • Einen Fleck auswaschen
  • Ein Chaos aufräumen
  • Ein Feuer machen oder unterhalten
  • Minigolf spielen
  • Karten spielen
  • Basketball spielen
  • Eine Kette oder Angelschnur entwirren
  • Gewichte heben
  • Einen Übungskurs machen
  • Kochen, backen, grillen
  • Beim Abwasch oder beim Geschirr einräumen
  • Beim Anstreichen eines Raumes
  • Beim Duschen
  • Beim Schminken
  • Beim Rasieren
  • Bei der Holzarbeit
  • Beim Tanzen
  • Beim Boxen auf den Boxsack
  • Beim Lebensmittel einkaufen
  • Beim Regal auffüllen oder Preise machen
  • Beim Blumengießen
  • Beim Fische füttern
  • Bei einer Massage
  • Während man auf der Suche nach etwas ist
  • Während man sich um eine Wunde kümmert, beim Blutabnehmen …
  • Während man in einer Bibliothek oder einer Buchhandlung stöbert
  • Beim Reifenwechseln
  • Beim Akten sortieren
  • Und sooooo viel mehr J

Wie schreibt man gut?

Die folgenden Tipps stammen von Frank L. Visco

  • Vermeide Alliterationen. Immer.
  • Präpositionen sind keine Worte, mit denen man Sätze beendet.
  • Meide Klischees wie eine Plage.
  • Benutze die Umgangssprache.
  • Vermeide Kaufmännisches und Abkürzungen
  • Bemerkungen in Klammern, wie relevant sie sein mögen, sind unnötig.
  • Es ist falsch den Infinitiv zu trennen.
  • Kürzel und Zusammenziehungen sind unnötig.
  • Phrasen und Fremdwörter sind nicht angemessen.
  • Verallgemeinerungen sind zu vermeiden.
  • Benutze keine Zitate. „Ich hasse Zitate. Erzähl mir was du weißt.“ Emerson
  • Schreibe nichts Überflüssiges und benutze nur soviele Worte, wie notwendig.
  • Alltäglichkeit nervt.
  • Sei genau.
  • Übertreibung ist eine Million Mal schlimmer, als Untertreibung.
  • Eleminiere Ein-Wort-Sätze.
  • Die passive Stimme ist zu vermeiden.
  • Benutze Metaphern und Vergleiche sparsam.
  • Wer braucht rhetorische Fragen?

Neil Gaimans Schreibregeln

  1. Schreib!
  2. Setze Wort für Wort aneinander. Finde das richtige Wort und schreib es auf.
  3. Beende was du schreibst. Was immer du tust, beende es!
  4. Leg es zur Seite. Warte. Lies es, als hättest du es noch nie gelesen. Zeig es Freunden, die du respektierst und die mögen was du schreibst.
  5. Denke daran: Wenn Leute dir sagen, dass etwas nicht stimmt oder für sie nicht funktioniert, haben sie oft recht. Wenn sie dir genau sagen, was falsch ist und wie es behoben werden kann, liegen sie fast immer falsch.
  6. Überarbeite deinen Text. Denke daran, dass du früher oder später, deinen Text loslassen und weitermachen musst, um das nächste Projekt anzugehen. Perfektes gibt es nicht, es ist wie die Jagd nach dem Horizont. Du kommst nie an.
  7. Lach über deine eigenen Witze.
  8. Die Hauptregel beim Schreiben lautet: Wenn du es mit ausreichende Zuversicht und Begeisterung tust, darfst du tun, was du willst. (Das kann sowohl eine Regel für das Leben, als auch für das Schreiben sein. Aber es ist definitiv wahr für das Schreiben.) Schreibe also deine Geschichte so, wie sie geschrieben werden muss. Schreibe ehrlich und schreibe es so gut du kannst. Ich bin mir nicht sicher, ob es noch andere Regeln gibt. Jedenfalls keine, die wichtig sind.

Schreibtipps für den „Alltag“

1. Hör niemals auf zu schreiben. Egal wo du bist, schreib.

2. Lies lange und intensiv. Schaff dir Zeit dafür.

3. Schreib was DU schreiben willst, nicht was andere Leute von dir erwarten.

4. Sammele deine Inspirationen. Erkenne welche Dinge die Inspiration in dir wecken.

5. Benutze ein Journal und schreibe mit der Hand – fühle den Stift auf dem Papier.

6. Du musst es nicht richtig machen, du musst es nur herausbringen (es gibt die Überarbeitung).

7. Mach einen Spaziergang – kläre deinen Geist und füll ihn auf.

8. Denk über Kritik nach und verbessere dich. Aber mach dir keine Sorgen darüber. Sei positv, egal was passiert.

9. Perfektion ist unmöglich. Strebe nicht danach. Auch nicht nach Größe oder Ruhm. Schreib einfach!

10. Gib niemals auf!

 

Top 10 Tipps für Autoren von Alex Martin

  1. Benutze die einfachst möglichen Worte.
  2. Bezieh keine Details oder Ereignisse ein, die weder für den Plot noch die Charakterisierung deiner Figuren wichtig sind.
  3. Gebrauche Aktionen um deine Ereignisse zu erklären, wenn möglich.
  4. Schreibe mindestens 90% der Geschichte mit aktiver Stimme.
  5. Dialog ist die stärkste Form der Charakterisierung.
  6. Stelle sicher, dass sich am Ende der Geschichte etwas geändert hat, vorzugsweise der Hauptcharakter.
  7. Wenn du ein Klischee nicht vermeiden kannst(willst) mach etwas anderes damit.
  8. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, ob dir das, was du geschrieben hast gefällt, schreib es neu.
  9. Finde heraus zu welcher Tageszeit deine Fantasie ihren Höhepunkt erreicht, dann schreibe immer zu dieser Zeit.
  10. Halte deine Routine, bis der Entwurf deiner Geschichte fertig ist.

Wie überstehst du eine Beziehung mit einem Schriftsteller?

Diese 10 Tipps habe ich auf einer anderen Seite entdeckt (www.writerswrite.co.za) und aus dem englischen Übersetzt. Mit einem Augenzwinkern und doch ernster als mancher Nichtsschreiber denkt. 😉

  1. Frag niemals wann das Buch veröffentlicht wird.
  2. Frag nicht ob er sich wünschte, er hätte den letzten Bestseller geschrieben.
  3. Sag niemals, du denkst darüber nach auch ein Buch zu schreiben.
  4. Ruf nicht die Polizei, nur weil du den Browserverlauf eines Schriftstellers gesehen hast. Er plant weder dich zu vergiften, noch einen Scharfschützen anzuheuern oder nach Afghanistan zu reisen. Es ist nur Recherche.
  5. Lassen sie ihren Autor allein, wenn er schreibt. Sie haben keine Ahnung wie schwer es ist „die Zone“ zu betreten.
  6. Trage niemals unfaire Kämpfe mit einem Schriftsteller aus. Schriftsteller rächen sich in ihrem nächsten Roman.
  7. Wenn du kämpfst, mach es erinnerungswürdig. Ein Schriftsteller ist immer auf der Suche nach Material.
  8. Wenn dein Schriftsteller beginnt auf einer Party herumzuwandern, keine Panik. Schriftsteller lieben es Bücherregale und Medizinschränke zu inspizieren.
  9. Schenk deinem Schriftsteller Notebooks, süße Stifte und Notizbücher. Kauf keine Blumen. Schokolade ist auch akzeptabel.
  10. Lass deinen Schriftsteller allein, wenn ein Ablehnungsschreiben kommt. Nach tödlicher Stille, Geschrei, Tränen, Stöhnen und Gemurmel, biete deinem Autor eine Tasse Kaffee oder Tee an. Und einen Kuchen. Biete eine lange Umarmung an.

 

Ein paar Plotvorlagen

Bei allen Plots geht es darum, wie die Protagonisten mit den Hindernissen und Gegebenheiten der Geschichte umgehen. Darum ist es wichtig starke Charaktere zu erschaffen und schwierige Hindernisse. Wer will was und wie bekommt er es?

  • Ein Fremder kommt in die Stadt, steht vor deiner Tür oä
  • Du gehst auf eine Reise, freiwillig oder unfreiwillig
  • Der Protagonist macht eine Veränderung durch
  • Jemand muss gerettet werden
  • Der Protagonist muss flüchten
  • Rache – mit Konsequenzen
  • Rivalität – zwei Charaktere, einer auf dem ansteigenden Ast, der andere auf dem absteigenden
  • Ein Rätsel muss gelöst werden
  • Ein Geheimnis kommt ans Licht
  • Ein Außenseiter triumphiert
  • Jemand wird in Versuchung geführt
  • Jemand macht eine Metamorphose durch z.B.: wie in die Schöne und das Biest
  • Liebe – Boy meets Girl
  • Verbotene Liebe
  • Jemand opfert sich, z.B.: Eltern für ihre Kinder
  • Jemand befindet sich durch z.B.: Alkohol, Drogen, Gier, Spielsucht… in einer Abwärtsspirale.