Ich habe die Regeln nicht gemacht

„Wer zu bequem ist, um selber zu denken und selber sein Richter zu sein, der fügt sich eben in die Verbote, wie sie nun einmal sind. Andere spüren selber Gebote in sich, ihnen sind Dinge verboten, die jeder Ehrenmann täglich tut, und es sind ihnen andere Dinge erlaubt, die sonst verpönt sind. Jeder muss für sich selber stehen.“ Hermann Hesse, Damian

Unser Leben ist vollgestopft mit Regeln, Geboten, Verboten, Vorschriften. Und wer hat nicht schon einmal den Satz gehört: „Ich habe die Vorschriften nicht gemacht, ich sehe nur zu, dass sie eingehalten werden.“ Obwohl die Vorschrift, die da durchgesetzt werden sollte, völlig blödsinnig und unnötig war.

Schreibe eine Szene: in der eine Person vorkommt, die versucht sich sklavisch an diese Beschränkungen zu halten, weil sie sich Vorteile (Karriere, Aufmerksamkeit, Liebe, materielle Zuwendung …) davon erhofft, obwohl sie das „Regelwerk“ für sinnlos hält.

Kann sie wachsen und die Fesseln abwerfen oder versinkt sie immer weiter in dem Sumpf aus Zwang?

 

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