31 Tage Gedichte XXXI.

Schreibe ein Gedicht , das metaphorisch die Erfahrungen der letzten 30 Tage Gedichtschreiben veranschaulichen.

Zusatzaufgabe: Such dir dein Lieblingsgedicht der letzten 31 Tage aus und schreibe es in schöner Schrift, auf schönes Papier und verschicke es an einen Freund, Verwandten oder hänge es dir an die Wand, den Kühlschrank, Pinnwand …

31 Tage Gedichte XXX.

Aus Gedicht wird Inspiration zum Text

Altweibersommer

Der Johannisbeere grobsamtne Blätter.
Vom Gelächter klirren die Rahmen.
Man schnipselt, säuert und pfeffert,
Legt Nelken in Marinade.

Der Wald wirft, der alte Spötter,
Diesen Lärm an den steilen Hang,
Wo die Sonne die Haselnußblätter
Wie im Feuer geröstet hat.

Hier taumelt der Weg in die Schlucht,
Dauert dich brüchiges Holz,
Von Trödler Herbst zusammengesucht
Und in die Tiefe gerollt.

Dass die Welt sich schlichter dreht,
Als mancher Schlaukopf meint,
Dass der Hain in Trauer steht
Und alles sein Ende vereint.

Dass es sinnlos ist, die Lider zu klappen,
Wenn alles vor dir zerstiebt
Und des Herbstes weiße Asche
Wie Spinnweb ins Fenster fliegt.

Der Pfad führt durch fehlende Latten,
Verliert sich im Birkenwald.
Im Hause ist Zwitschern und Lachen,
Lachen und Zwitschern im Wald.

Heute ein wunderbar, poetisches Gedicht von Boris Pasternak.

Als ich es las, hatte ich sofort die Idee für einen Text vor Augen. Vielleicht können die Zeilen euch ebenfalls zu einer Geschichte inspirieren 🙂 .

Oder du nimmst dir deinen Lieblingsdichter „zur Hand“ vor Auge und lässt dich von seiner Muse küssen *g*.

Viel Spaß!

31 Tage Gedicht XXII.

Schreibe ein 7 Zeilen-Gedicht, das mit der Zeile

„Es ist ein Flüstern in der Nacht“ (von Theodor Storm – Es ist ein Flüstern) beginnt

und  mit der Zeile

„Ich wäre sinnlos vor Glück dich wiederzusehen“ (von Erich Fried – Meine Wahl) endet.