Sinn und Sinnlichkeit

Eine Aufgabe, die hilft die Sinne zu schulen. Tasten, sehen, riechen, schmecken, hören – und vielleicht auch den siebten Sinn 😉 . Wichtig für die Atmosphäre einer Geschichte!

Wo bist du gerade? Schreibe, ohne lange nachzudenken, 10 Dinge über den Ort auf, an dem du dich gerade befindest, die dir nicht aufgefallen sind, als du dich dort niedergelassen hast.

Welche Farben sind da?

Riechte es dort irgendwie besonders?

Welche Geräusche hörst du?

Was könnte gleich passieren? (7ter Sinn)

365 – Tage – Projekt: Tag 291

Thema: Aufbau für Roman Basics

Inhalt der Szene: Eine Frau/ein Mann steht am Fenster. Er/sie ist allein.

(Be)schreibe was er sieht, hört, riecht, vielleicht ertastet, was er denkt. Etwa eine halbe Seite.

Fortsetzung folgt an Tag 292 … bis Tag 300

So oder so

Eine der wichtigsten „Regeln“ beim Schreiben ist: Show don`t tell. Hier drei Sätze, die eine bestimmte Aussage treffen, aber nichts zeigen. Um zu zeigen benötigen wir alle Sinne: hören, sehen, riechen, schmecken, tasten. (Du musst nicht alle fünf Sinne auf einmal verwenden.)

Es war Sommer.

Er saß am Lagerfeuer und dachte nach.

Sie hatte Angst.

Schreibe zu jedem Satz (mindestens) einen Absatz, ohne den Satz darin zu verwenden. Lass den Leser die Sätze fühlen. Meine Versuche könnt ihr auf der Schreiberlebenseite finden. 😉

Tagebuch der Sinne

Ein toller Tipp von Linda Seger (Wie gute Autoren noch besser werden! Creativity-Workbook fürs Drehbuchschreiben):

Lege dir ein Tagebuch der Sinne an. Schreibe jeden Tag mindestens einen Eintrag für jeden Sinn(Sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen). Dadurch lernt man aufmerksamer zu beobachten, was um einen herum vorgeht.

Übe dich darin, auf Dinge zu achten, bewusst wahrzunehmen. Was interessiert dich? Worüber regst du dich auf? Was fasziniert dich?